Geschichte Das Heimatmuseum (seit 1908) wurde 1998 mit neuer Konzeption eröffnet. Auf drei Stockwerken werden ein begehbares Depot, ein Gang durch die Stadtgeschichte und jährlich wechselnde Sonderausstellungen mit regionalgeschichtlichem Schwerpunkt angeboten.
Die Dauerausstellung hebt hervor, dass Oettingen eine herrschaftlich und konfessionell geteilte landesherrliche Residenzstadt war. Die Geschichte der Oettinger Juden wird u.a. mit der Wetterfahne der ehemaligen Synagoge und einer Zusammenstellung der 1933 in Oettingen ansässigen jüdischen Einwohner thematisiert
Publikationen Führungsblätter für einen Rundgang durch Stadt und Friedhof sind im Heimatmuseum ausleihbar.
Petra Ostenrieder, Zur Geschichte der Juden in Oettingen in der Frühen Neuzeit, in: Peter Fassl (Hg.), Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben. (= Irseer Schriften, Bd. 5), Stuttgart 2000, S. 121-136.