Geschichte Für 1587 lässt sich erstmals die Existenz von Juden in Oberdorf nachweisen. 1745 können sie ihre erste Synagoge errichten, im Jahr 1812 erfolgte ein Neubau. Diese zweite Synagoge wurde 1938 von Nationalsozialisten geplündert und im Innern zerstört.
Seit 1993 befindet sich darin eine Gedenk- und Begegnungsstätte, seit 1997 auch das "Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis".
Grundlage des Museums bildet eine geografische und chronologische Reihung der Ereignisse der jüdischen Geschichte im Ostalbkreis, von der Herkunft der deutschen Juden bis zum Holocaust. So wird die Geschichte der einst größten jüdischen Gemeinde Ostwürttembergs lebendig. Das Museum beherbergt unter anderem einen Genisa-Fund.
Weitere Spuren jüdischen Lebens Jüdischer Friedhof in Oberdorf, Karksteinstraße (Schlüssel in der Synagoge)
Publikationen Felix Sutschek/ Bernhard Hildebrand, Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, Katalog, Aalen 2004. Felix Sutschek, Zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, in: Der Ostalbkreis, Aalen 2004, S. 346-359.
Felix Sutschek, Zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis, in: Der Ostalbkreis, Aalen 2004, S. 346-359.