Geschichte
Seit 1525 ist die Existenz der Juden in Binswangen belegt. 1836/37 errichteten sie vermutlich auf dem Standort der älteren, für 1750 belegten Synagoge ein neues Gotteshaus. Dieses Gebäude ist heute die älteste im neomaurischen Stil errichtete Synagoge in Deutschland.
Am 9. November 1938 wurde das Innere der Synagoge von SA-Leuten geschändet und völlig zerstört. Während des Krieges und danach diente sie als Lagerhalle. 1996 wurde die renovierte Synagoge als Begegnungsstätte "Alte Synagoge Binswangen" eröffnet.
Weitere Spuren jüdischen Lebens
Jüdischer Friedhof, Am Judenberg (Straße von Binswangen Richtung Wertingen linker Hand). Der Friedhof ist nur im Rahmen einer Führung zu besuchen; Anmeldung über Hedwig Regensburger-Glatzmaier, Tel.: 09071/51-145.
Publikationen
Gedenkschrift "Alte Synagoge", Landreis Dillingen (Hg.), Wertingen 1996.
Ludwig Reissler, Geschichte und Schicksal der Juden in Binswangen, München 1982.
"Die Schul bewahren ..." - Dokumentarfilm über die Geschichte der Juden in Schwaben und Binswangen und der Synagoge Binswangen, 2003.
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