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Augsburg: Wechselausstellung "Moritz Daniel Oppenheim. Idealbilder jüdischen Lebens", 14.10.2009 - 17.01.2010 |
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Das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben zeigt vom 14. Oktober 2009 bis zum 17. Januar 2010 die neue, in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main konzipierte Ausstellung MORITZ DANIEL OPPENHEIM. IDEALBILDER JÜDISCHEN LEBENS Der im Hanauer Ghetto geborene Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882) gilt als erster jüdischer Maler Deutschlands. Seine „Bilder aus dem Altjüdischen Familienleben“ wurden zwischen 1866 und 1882 immer wieder neu als Lichtdrucke aufgelegt. Über Veröffentlichungen in Zeitschriften, als Postkarten oder Wandschmuck bis hin zur Werbung haben sie massenhafte Verbreitung gefunden. Sie wurden zu Ikonen eines neuen Selbstverständnisses des deutschen Judentums nach der Emanzipation. Der Maler wollte mit diesen IDEALBILDERN JÜDISCHEN LEBENS einem christlichen Publikum den Akkulturationswillen des emanzipierten jüdischen Bürgertums vor Augen führen und seinen Glaubensgenossen gleichzeitig ein neues Selbstwertgefühl vermitteln. Oft als simples Abbild missverstanden, haben diese idealisierten Genreszenen die Vorstellungen über Juden und jüdisches Leben nachhaltig geprägt.
Die Ausstellung wurde von Dr. Eva Atlan, Kustodin der Kunstsammlung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, kuratiert. Zum Begleitprogramm der Ausstellung mit Vorträgen, Führungen und Workshops siehe: http://www.jkmas.de/wechselausstellung_Detail.aspx?id=600 |