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Beteiligen Sie sich mit Ihrem persönlichen Beitrag an dieser ungewöhnlichen Ausstellung im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben.
Am Sonntag, den 21. Juni 2009, findet im Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben eine ganz besondere Publikumsveranstaltung statt. Wir laden Sie zu einem ungewöhnlichen Tag ein: Wir möchten Menschen unterschiedlicher Herkunft anregen, sich mit unerwartet Jüdischem außerhalb der gewohnten Schienen zu befassen; wir möchten ein Erlebnis vermitteln, das jüdische Klischees nicht unhinterfragt lässt und Begegnungen rund um überraschende Gegenstände ermöglicht. Wir laden jedefrau und jedermann ein, ihre persönlichen Geschichten, in denen etwas Jüdisches irgendeine Rolle spielt, zu erzählen.
Unsere Veranstaltung heißt "Ein gewisses jüdisches Etwas", ist eine Idee von Katarina Holländer und Michael Guggenheimer, und meint dies wörtlich: Wir laden herzlich ein, einen Gegenstand, mit dem irgendetwas Jüdisches, irgendeine Geschichte, die einen jüdischen Aspekt hat, verbunden ist, ins Museum zu bringen. Und die Geschichte, auf einem A4-Blatt aufgeschrieben, gleich dazu. Da gibt es Naheliegendes und Unerwartetes, Traditionelles und Überraschendes – wir freuen uns auf was immer da kommen mag, auf jede Art von Objekt und von Geschichten, die sich für jemanden darum ranken.
Wir sammeln die Objekte am Sonntagvormittag und stellen sie anschließend vom Nachmittag des 21. Juni an bis zum 9. August aus. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer wird zusammen mit ihrem bzw. seinem Mitbringsel fotografiert und in einer Dokumentation festgehalten. Am Nachmittag wird den zusammengekommenen Gegenständen im Rahmen eines Podiumsgesprächs ein interessanter Rahmen verliehen. Wir laden dazu jüdische wie nicht jüdische Persönlichkeiten ein, in einem Podiumsgespräch ihre Reflexionen zu den ausgestellten Gegenständen mit uns zu teilen.
Am Mittwoch, den 8. Juli, wird allen Beteiligten die Gelegenheit geboten, dem Publikum ihre Geschichten vorzulesen bzw. darüber zu erzählen.
Nicht lange nach der Veranstaltung wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer exklusiv eine Dokumentation mit Text und Bild in gebundener Form bekommen, in welcher die Ad-hoc-Ausstellung aufbewahrt bleiben wird.
Es würde uns freuen, wenn Sie ein gewisses jüdisches Etwas, irgendein Dingsda, am 21. Juni mitbringen würden. Wir sind gespannt. Ist Ihnen schon etwas in den Sinn gekommen? Wenn ja, würden wir uns in den nächsten Wochen über eine kurze Nachricht per Mail, per Post oder am Telefon (0821-513639) freuen. Das wird uns die Vorbereitung erleichtern.
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